Digitale Spitzenklasse - Made in Germany

Roboter arbeiten heute mit den Menschen Hand in Hand. (Foto: © TÜV Rheinland AG / TRD Digital und Technik)
(TRD/CID) In Deutschland gehören aktuell 663 Unternehmen zur digitalen Spitzenklasse. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digital-Champions“ des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF).

Zu den untersuchten Branchen gehören auch die deutschen Flughäfen. Den ersten Platz in dieser Kategorie belegt der Hamburg Airport Helmut Schmidt. 2018 führte der Flughafen neue Gepäckautomaten ein, an denen die Passagiere ihre Koffer eigenständig aufgeben können. Mit diesen Automaten sollen Fluggäste ihre Reise noch schneller und flexibler gestalten können. Die neuen Geräte sind in der Lage, Gepäckstücke zu klassifizieren und erkennen sogar, ob es sich um separat aufzugebenes Sperrgepäck handelt. Außerdem wird jedes aufgegebene Teil fotografiert, was den Passagieren im Falle eines Schadens oder Verlusts helfen soll, heißt es.


In der Mode- und Lifestyle-Branche zählt Tommy Hilfiger zu den digitalen Vorreitern. Das Label betreibt über seine Facebook-Seite seit einigen Jahren einen interaktiven Chatbot, an den Kunden Fragen zur aktuellen Mode stellen können. Damit möchte Tommy Hilfiger die Kommunikation mit den Kunden noch stärker personalisieren und das Einkaufserlebnis verbessern.

Durch eine gelungene digitale Transformation zeichnet sich unter anderem die Techniker Krankenkasse (TK) aus. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet ihren Mitgliedern mit der elektronischen Gesundheitskarte, Online-Kursen und der TK-App eine Reihe von digitalen Services. Zusätzlich gibt es auf der Homepage interaktive Coaching-Programme, beispielsweise zu den Themen Pflege und Sport.

Im Auftrag von Focus und Focus Money untersuchten die Forscher des IMWF die nach Mitarbeiterzahl 10.000 größten Betriebe in Deutschland. Die Datenerhebung erfolgte mit Hilfe zweier unterschiedlicher Methoden: Zum einen konnten mit der Social-Listening-Analyse 9,7 Millionen Online-Nennungen der Firmen identifiziert und in Bezug auf Innovation, Digitalisierung und Technologie analysiert werden. Zusätzlich erhielten die Unternehmen einen strukturierten Fragebogen, der unter anderem Fragen zur digitalen Agenda und IT-Struktur des Betriebs beinhaltete.

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