Smart TVs - Worauf zu achten ist

 

Moderne Flachbild-Fernseher sollten mindestens über eine Full-HD, besser jedoch eine 4K- oder Ultra-HD-Auflösung verfügen. Letztere beschreiben eine Auflösung, die die Anzahl der auf dem Bildschirm vorhandenen Pixel gegenüber der Full-HD-Auflösung (1920x1080 Pixel) ungefähr vervierfacht. Dies ermöglicht eine detailreichere Darstellung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die auf dem Gerät abgespielten Videos in dieser Auflösung aufgezeichnet wurden. Moderne Displays mit OLED oder QLED-Technologie sorgen für gestochen scharfe Bilder und eine brilliante Farbdarstellung.

Viele Blurays unterstützen das 4K- und Ultra-HD-Format noch nicht. Somit können solche Bluray-Discs momentan beim Abspielen von Spielfilmen und Serienstaffeln nicht die volle Auflösung eines entsprechenden Fernsehers nutzen. Auch bei der Auswahl des Bluray-Players sollte ggf. gewährleistet, dass er mit den Standards UHD- bzw. 4K kompatibel ist.

Der passende Beamer für das eigene Heimkino

Beamer projizieren das Videobild im Unterschied zum Smart-TV, ähnlich wie im Kino, auf eine Leinwand. Dabei werden die Full-HD-Beamer bei der Detailschärfe von den 4K- und UHD-Beamer übertrumpft.Sowohl 3D-Fernseher als auch 3D-Beamer lassen den Zuschauer Filme mit räumlicher Tiefe erleben. Durch die dahinterstehende Technologie werden dem linken und rechten Auge verschiedene Frames präsentiert, wodurch ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Hierzu sind geeignete 3D-Brillen (z. B. sogenannte Shutter-Brillen) erforderlich. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass die erworbene Brille technisch mit dem Beamer oder Fernseher kompatibel ist.

Kommunikation ist alles: Die Anschlüsse

Wenn ältere Geräte mit einem modernen Fernseher verwendet werden sollen, muss er über die passenden Anschlüsse verfügen. Beispiele hierfür sind beispielsweise SVHS- oder Scart-Buchsen. Aber auch bei modernen Geräten müssen die Anschlüsse zueinander passen. Meist wird ein HDMI-Kabel verwendet, um das Audio- und Videosignal diverser externer Geräte ins Smart-TV einzuspeisen. Aber auch bei diesen gibt es Unterschiede. Die Anschlüsse nach leicht verschiedenen Standards wie Mini-HDMI, Micro-HDMI usw. können durch ein passendes Adapterkabel unkompliziert miteinander verbunden werden.

Auch das Abspielen eines Videos vom eigenen Smartphone auf dem Smart-TV ist oft möglich. Ein USB-Anschluss am Smart-TV ermöglicht die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten von USB-Sticks oder externen Festplatten. Alternativ erlauben viele Geräte auch das Streamen von Videos von Computern oder mobilen Geräten über Protokolle wie RTSP.

Den richtigen Receiver auswählen

Zum Empfang digitaler Fernsehsender über Kabel, Satellit oder terrestrische Antenne ist jeweils ein spezieller Receiver notwendig. In vielen Fällen ist dieser bereits in das Fernsehgerät integriert. Ansonsten kann der Empfänger als eigenständiges Gerät nachgekauft werden. Die Receiver für den Kabelanschluss werden als DVB-C-Receiver, die für den Satellitenempfang geeigneten Receiver als DVB-S-Receiver bezeichnet. Wer DVB-T, also das für eine terrestrische Antenne geeignete Programm, empfangen möchte, sollte darauf achten, dass das Gerät bereits den DVB-T2-Standard unterstützt. Dieser ist zwingend notwendig, da der Vorgängerstandard DVB-T bereits abgeschaltet wurde.

Voller Raumklang dank Dolby Digital & Co

Für die räumliche Komponente im Klang des Heimkinos sorgt eine Anlage mit Dolby Digital oder einer vergleichbaren Raumklang-Technik. Mit ihr lassen sich Filme und Videospiele ähnlich wie im Kino mit realistischem Klang aus allen Raumrichtungen genießen. So hört der Zuschauer etwa bei einer Verfolgungsjagd, wie sich die beiden Wagen von hinten nähern, am eigenen Fernsehsessel vorbei- und Richtung Horizont davonrasen.
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