So findet man den passenden Skihelm

Auch wenn es keine Helmpflicht auf den Pisten gibt, so ist das Tragen eines Skihelms doch eine durchaus sinnvolle Angelegenheit. Schnell kann es zu einem Sturz kommen und dann bietet ein Helm doch den besten Schutz für den Helm. Doch woran erkennt man ein gutes Produkt und was gilt es beim Kauf eines Skihelms zu beachten?

Nur Helme mit Sicherheitssiegel kaufen!

Möchte man einen Skihelm kaufen, so sollte man unbedingt darauf achten, dass dieser eine Sicherheitszertifizierung hat. Die Helme müssen der europäischen Norm 1077:2007 entsprechen. Diese gibt an, dass das Produkt nach bestimmten Sicherheitsmerkmalen produziert wurde. Oftmals steht das Siegel nicht direkt auf dem Helm. Jedoch muss die Angabe in der beiliegenden Broschüre aufgeführt sein. Somit sollte man unbedingt einen Blick in diese werfen. Sicherheitszertifizierte Skihelme findet man bei helmexpress.com.

Der passende Skihelm

Wichtig beim Kauf eines solchen Helms ist, dass er genau zum Kopf passt. Aus diesem Grund sollte man den Helm immer aufprobieren. Dieser darf nicht zu locker sitzen, um sicher vor Stürzen zu schützen. Die Skihelme gibt es in verschiedenen Größen. Diese reichen von XXS bis hin zu XXL. Dabei ist der Kopfumfang maßgebend. Misst man beispielsweise einen Umfang von 59 Zentimetern, so entspräche dies der Größe L. Wichtig ist also immer ein Blick auf die Größentabelle. Auch der Kinnriemen muss sich leicht einstellen und festziehen lassen. Grundsätzlich gilt, dass der Helm festsitzen muss und nicht rutschen darf, wenn man den Kopf bewegt. Es gilt immer, lieber etwas zu fest als zu locker.

Die Materialarten

Alle Skihelme bestehen aus einer Außenschale und einer Innenhülle. Wer einen leichten Helm sucht, der ist mit einem InMoulding-Skihelm bestens beraten. Hierbei sind Außenschale und Innenhülle zusammengepresst. Die Helme bestehen aus EPS-Schaum und sind somit sehr leicht. Sie sind ebenfalls eher den günstigeren Helmen zuzuordnen.
Setzt man auf etwas Robusteres, so sollte man zu Hardshell-Helmen greifen. Diese haben eine Außenschale aus Carbon und sind somit extrem hart. Die Innenhülle besteht ebenfalls aus EPS-Schaum. Zwischen den beiden Schalen ist genügend Platz für ein solides Belüftungssystem. Somit sind die Helme ein wenig teuere, halten dafür aber auch besser Stand.
Ebenfalls sollte sich eine Polsterung im Helm befinden. Diese sollte sich sowohl auf der Oberseite des Kopfes befinden, als auch die Schläfen bedecken. Wichtig dabei ist, dass die Polsterung ruhig etwas dünner ausfallen darf, dafür aber nicht drücken sollte.

Skihelm und Brille

Die passende Skibrille darf ebenfalls nicht drücken. Sie sollte bequem anliegen und es sollte ein Abstand von circa fünf Millimetern zwischen der Oberkante der Brille und dem Helm übrig bleiben. Somit ist eine ausreichende Belüftung der Brille gewährleistet, sodass diese nicht beschlagen kann. Ist der Spalt allerdings zu groß, so wird der Fahrtwind zu einer unangenehmen Belastung.

Wann sollte ein Helm getauscht werden?

Helme aus Polycarbonat sollten generell nicht länger als vier Jahre genutzt werden. Dies liegt daran, da das Material mit der Zeit spröde wird. Nach einem Sturz sollte man den Helm ebenfalls auswechseln. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Skihelm tiefe Kratzer aufweist. War der Helm besonders teuer, so kann man Schaden auch vorher beim Hersteller überprüfen lassen.

Sicherheit durch neuste Technologien

Mit dem sogenannten Multi-Directional Impact Protection System hat die Sicherheit enorm zugenommen. Durch eine bewegliche Innenschale wird der Kopf zusätzlich geschützt und die Polsterung fällt wesentlich besser aus.
Auch Bluetooth findet immer mehr Einsatz beim Skifahren. Somit kann man mit Freunden oder dem Partner kommunizieren ohne das der Helm abgesetzt werden muss. Entfernungen bis zu 800 Meter können somit überbrückt werden.
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