Kein Wettkampfglück für die Kunstturnerinnen des STV Wil an den Schweizermeisterschaften der Juniorinnen in Frauenfeld

Carmela Nocita (P1)
Frauenfeld: Sportanlage Auenfeld |

Am 21. und 22. Juni fanden in Frauenfeld die Schweizermeisterschaften im Kunstturnen der Juniorinnen statt. Qualifiziert für diesen Saisonhöhepunkt waren nur die 48 besten Kunstturnerinnen aus der ganzen Schweiz. Erfreulicherweise auch zwei junge Turnerinnen des KUTU STV Wil. Für beide war es die erste Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft was die etwas höhere Nervosität erklärte.

Das erklärte Ziel für Carmela Nocita, im P1, war, den erreichten Qualifikationsrang 35 zu bestätigen oder sich sogar um ein paar Plätze nach vorne zu verbessern. Leider gelang Carmela nicht alles Wunschgemäss, musste sie doch am Balken einen Sturz hinnehmen. Fehlende Bonuselemente und kleine Unsicherheiten an allen Geräten trugen das seine zu einem nicht ganz optimalen Wettkampf bei. Da das Niveau im Teilnehmerfeld der P1 Turnerinnen enorm hoch war, war deshalb an eine Bestätigung ihres Qualifikationsranges nicht mehr zu Denken. Aber trotz dem nicht ganz gelungenen Wettkampf und dem 42. Schlussrang, darf Carmela mit ihrer Saison zufrieden sein, ist doch die Teilnahme an einer Schweizermeisterschaft schon ein grosser Erfolg.

Für Valeria Sennhauser war die Ausgangslage ein bisschen einfacher. Da sie sich gerade noch als 48. für diese SM qualifizierte, hatte sie eigentlich gar nichts zu verlieren und konnte ohne grossen Druck in den Wettkampf gehen. Mit einem guten Wettkampf lag sogar eine Verbesserung um mehrere Ränge drin.
Leider vermochte sie aber nicht über sich hinauszuwachsen und vergab, mit einem Sturz und fehlenden Elementen am Barren, schon früh, jegliche Chancen auf eine Verbesserung ihres Qualifikationsranges.

Doch auch für sie war schon die Teilnahme an diesem Anlass ein grosses Erfolgserlebnis.
Damit ist die Wettkampfsaison der Kunstturnerinnen des STV Wil definitiv abgeschlossen. Nun heisst es mit viel Training und Fleiss die Kraft und Beweglichkeit weiterzuentwickeln und neue Elemente zu erlernen, damit im nächsten Jahr die neu gesteckten Ziele erreicht werden können. Die Motivation dafür ist bei den Turnerinnen und Trainer/innen gross, was sich sicher positiv auf die Trainingsstunden auswirken wird.
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