Die Faszienrolle - wie sinnvoll ist sie wirklich?

Bild: Pixabay
Faszienrollen sind nicht nur ein Trend, sie sind auch für die Gesundheit sehr förderlich. Im Körper befinden sich nämlich sogenannte Faszien, die die Muskeln und das Gewebe fest zusammenhalten. Diese Faszien können allerdings beschädigt sein, das kann durch einseitige Bewegungen entstehen, viel Stress oder durch Verletzungen. Dadurch entstehen Schmerzen. Doch mit einer Faszienrolle kann man Abhilfe schaffen, man kann sogar Stellen am Körper erreichen, die nicht so leicht zugänglich sind. Alle Verspannungen lösen sich und die Muskeln werden gestärkt, ja selbst Cellulitis kann gelindert werden oder ganz und gar verschwinden. Der Mensch fühlt sich wie neu geboren, er ist nach dieser Massage fit und gesund.

Verschiedene Ausführungen

Faszienrollen gibt es natürlich in vielerlei Ausführungen, die klassische Variante hat eine glatte Oberfläche und ist 30 bis 45 Zentimeter lang. Es sind aber auch Modelle mit Noppen zu haben und andere zeigen eine gewellte Oberfläche. Die Faszienrolle gibt es auch im Mini-Format zu kaufen, was auf Reisen sehr nützlich sein kann.

So lange alles in Ordnung ist, macht sich der Mensch sicherlich wenig Gedanken und die Gesundheit, doch wenn etwas weh tut, gehen die Personen zum Arzt, die Wartezimmer sind voll. Oft folgen dann komplizierte und langwierige Behandlungen,doch woher der Schmerz kommt, kann auch der Arzt nicht feststellen. Meist sind die Faszien die Ursache für die Schmerzen, sie werden leider viel zu selten beachtet. Dabei sollten sie in das Muskeltraining eingebunden werden, die Muskeln werden maßgeblich gestärkt.

Woher kommt die Faszien-Rolle?

Die erste Rolle kam 2009 auf den Markt, sie wurde jedoch hauptsächlich in der Physiotherapie eingesetzt. Sie war 30 Zentimeter lang, hatte die Form einer Pilates-Rolle und wurde nur in Schwarz angeboten. Heute ist die Rolle in allen Farben und in verschiedenen Größen zu haben, sie wird hauptsächlich zur Massage und beim Muskel-Training eingesetzt. Es sind alle Härtegrade erhältlich, Weich, Medium oder Hart, alles ist auf dem Markt. Längst wird diese Rolle nicht mehr nur zur Physiotherapie eingesetzt, sie dient heutzutage mehr zum Muskeltraining und ist in jedem guten Fitness-Studio zu finden. Die Rolle ist auch zur Selbst-Massage optimal, sie hilft beim Abnehmen und in vielen Fällen kann man sogar die unangenehme Cellulitis wieder loswerden.


Worauf ist beim Kauf zu achten?

Zuerst muss man natürlich den richtigen Härtegrad wählen, Medium, Hart oder Weich. Wobei der Härtegrad gar nichts über die Qualität aussagt, es ist nur das persönliche Empfinden entscheidend. Anfänger sind mit einer weichen Faszien-Rolle bestens bedient, später sind harte oder mittlere Härtegrade sehr sinnvoll. Der Muskelaufbau wird verstärkt und der Lockerungs-Effekt ist nicht zu unterschätzen. Profis benutzen übrigens nur harte Faszien-Rollen. Diese Rollen sind mit verschiedenen Oberflächen zu bekommen, wobei Anfänger immer mit einer glatten Oberfläche beginnen sollten. Manche Modelle sind auch mit Noppen versehen oder sie haben eine Wellenprägung. Für Letztere sollte man jedoch schon etwas Erfahrung mit Faszien-Rollen haben. Es steht natürlich immer im Vordergrund, welche Wünsche der Benutzer hat. Ein Qualitätsmerkmal ist auch die Oberfläche nicht. 

Das Material und die Farbe

Eine Faszien-Rolle wird aus Schaumstoff hergestellt, wobei man zwischen EPP und EVA unterscheidet. Dieser Schaumstoff ist leicht, abriebfest, hitzebeständig und abwaschbar. Alle Rollen sind langlebig und können sehr einfach gehandhabt werden. Bei der Farbe kann jeder sich genau das aussuchen was gefällt, dem Nutzer sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

In aller Regel liefert der Hersteller eine Bedienungsanleitung mit, anhand von Beschreibungen und Bildern ist es ganz leicht, die Rolle richtig einzusetzen.

Referenzen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Faszie
https://www.muskel-training.net/faszienrolle/
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